HOPES

Kinder mit Beeinträchtigungen fördern

Blick in den Eingang zum HOPES Förderzentrum: Über dem Eingang sieht man den Schriftzug HOPES Kindergarten School for children with disabilities, auf der linken Seite ist ein rundes Logo in dem steht Hopes, equal access, rehabilitation, education vocational. Auf der rechten Seite ist das Elimu Logo zu sehen. Im Raum ist eine Tafel und mehrer Menschen stehen und sitzen in dem Raum.

 

HOPES steht für „Help Oasis for Participation Education Support“ und ist eine seit Oktober 2019 in Tansania anerkannte NGO.

Die Organisation, die sich ebenfalls in Miono befindet, verfolgt das Ziel Kinder mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen zu unterstützen

Gegründet wurde HOPES von Christopher Rutuku, einem tansanischen Lehrer. Bereits vor der Gründung haben sich Christopher und seine Frau mit beeindruckenden Engagement um Kinder mit Behinderungen gekümmert. Wie es der Zufall will, lernten wir Christopher über unsere Aktivitäten im Dolphin Village kennen. Er brachte sich in das Projekt mit viel Begeisterung und Fachwissen ein. Gleichzeitig lernten wir seine Schützlinge kennen, 3 Kinder mit Beeinträchtigungen die er in seine Familie aufgenommen hat. Durch ihn erfuhren wie, welchen Schwierigkeiten Kinder mit besonderen Bedürfnissen und deren Eltern Tag für Tag begegnen. Es ist leider nicht selbstverständlich, dass diese Kinder adäquat gefördert werden. Die Eltern oder Verwandten bekommen kaum Hilfe von außen, auch das Wissen über den Umgang und die Förderung dieser Kinder ist kaum vorhanden.

 

Facts über HOPES

Bildung und Förderung

Partnerorganisation: HOPES

Besteht seit: 2018

Projektziele

  • Förderzentrum Kinder mit geistiger oder körperlicher Behinderung
  • Beratungsstelle für Eltern mit Kindern mit „special needs“
  • Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung für die Kinder

Children with special needs deserve the best education and same possibilities as other children. We are trying to provide this with the HOPES Projekt

Christopher

Kinder mit Behinderungen in Tansania

Kinder mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen haben es nicht leicht in Tansania: Es gibt kaum staatliche Infrastrukturen, die sie bzw. ihre Eltern nutzen können, wie Heime oder Förderschulen, Zugang zu individuellen Bildungsmaßnahmen oder passgenauen medizinischen Maßnahmen. So haben z.B. wenige Kinder einen Rollstuhl, obwohl diese ihre Lebensqualität erheblich verbessern kann. Auch Zugang z.B. zu Physiotherapie ist kaum möglich. Viele Eltern sind daher mit den Kindern überfordert und wissen nicht, wie sie mit ihnen umgehen sollen. Zusätzlich weren Eltern und ihre Kinder in der Gesellschaft oft stigmatisiert, da ein behindertes Kind oftmals als böses Omen gesehen wird.

News aus dem HOPES Projekt

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