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    INFOS

    Das Waisenhaus Chipole befindet sich 42km entfernt von der nächsten größeren Stadt Songea, in der Ruvuma-Region im Süden Tansanias. Es gehört zum St. Agnes Kloster, in dem sich Nonnen des Benediktinerordens verschiedener sozialer Projekte angenommen haben.
    1963 wurde das erste Waisenkind im Kloster aufgenommen. Die Zahl der zum Kloster gebrachten Waisen wuchs stetig. Nach wechselnden Räumlichkeiten sind die Kinder in einem eigenen Gebäude nahe dem Kloster untergebracht, welches ursprünglich für ca. 40 Kinder konzipiert wurde.
    Das Waisenhaus trägt sich durch die Bewirtschaftung eigener Felder und gelegentlicher Spenden. Verantwortung für die Waisen tragen zwei Nonnen, von denen eine ausgebildete Krankenschwester ist.

    Während unserer ersten Kontakte fanden wir im Waisenhaus eine aus pädagogischer Sicht problematische Situation vor. Die beiden verantwortlichen Nonnen waren mit den organisatorischen Aufgaben zur Erhaltung des Waisenhauses, z.B. Bewirtschaftung der Felder, Besorgung von Nahrungsmitteln und Medikamenten, Beschaffung von Spendengeldern und anderen Hilfen völlig ausgelastet. Die eigentliche Betreuung der damals 17 Waisen wurde von drei jungen Frauen übernommen, die sich für freie Kost und Logis und ein kleines Taschengeld Tag und Nacht um die Kinder kümmerten. Sie waren hauptsächlich mit Waschen, Saubermachen, Kochen und der Säuglingspflege beschäftigt. Für die pädagogische Betreuung der älteren Kinder blieb keine Zeit.

    Ziel von Elimu war es aus diesem Grund von Beginn an, die pädagogische Arbeit im Waisenhaus zu unterstützen.

    Durch Spenden an Elimu konnte in den vergangenen Jahren Folgendes erreicht werden:
    – die Einrichtung eines Kindergartens für die Waisenkinder, die noch nicht zur Schule gehen können.
    – die pädagogische Ausbildung zwei junger Nonnen an einer Montessori-Schule konnte finanziert werden. Diese Nonnen helfen nun im Waisenhaus mit.
    – der Schulbesuch einiger Waisenkinder an der Grundschule wird unterstützt (u.a. durch Schulgebühren, aber auch Schuluniform, Schulmaterial usw.)
    – die Kosten für das pädagogische Personal werden mitfinanziert.

    Darüber hinaus hat Elimu durch zusätzliche Spenden versucht, dem Waisenhaus auch in anderen Bereichen zu helfen, z.B. bei der Versorgung der Säuglinge (Erstausstattung, Babynahrung usw.)